ORDENA – Online-Privatpraxis für ganzheitliche Psychotherapie

Anna Sophia Domke

Etwas in mir war heute rastlos.
Wie ein kleiner Flummi, der in einem leeren Raum hin und her springt,
gegen die Wände prallt, wieder ansetzt, wieder sucht.

Diese Aktivierung in meinem System lenkte meinen Fokus ständig dahin:
zu einem Menschen, der flüchtig aufgetaucht ist.
Als wollte etwas in mir „dort“ finden,
was es „hier“ in mir gerade nicht findet.

Wenn ich mich aber setze,
wenn ich meine Füße spüre,
meinen Körper,
den Raum in mir –
dann wird sichtbar, was da wirklich passiert:

Dieser Flummi ist nicht unruhig,
weil er rauswill.
Er ist unruhig,
weil er Verbindung sucht.

Er möchte Bänder spannen –
zu Menschen, zu Situationen, zu Leben.
Aber im Außen gibt es gerade keine Antwort.
Keinen Punkt, an dem er landen kann.
Die Fäden tasten,
und finden nichts.

Und dann zeigt sich die Wahrheit:
Es ist das alte Gefühl des Verlassenseins.
Die alte Erfahrung,
unter Menschen zu sein,
aber ohne Verbindung.
Gesehen zu werden,
aber nicht gespürt.

Etwas in mir hält das kaum aus.
Dieses „Allein-sein-inmitten-von-anderen“.
Dieses feine Trauma des unsicher gebundenen Kindes.

Die kleine Sophia,
umgeben von Familie,
und doch innerlich allein.
Immer in kontrollierten Räumen,
nie wirklich frei.
Nie wirklich gesehen.
Und jedes Mal,
wenn sie versucht hat, die Wahrheit zu zeigen,
hieß es:
„Du bildest dir das ein.“
„Du bist zu empfindlich.“

Sie hat gelernt:
Verbindung tut weh.
Verbindung führt zu noch mehr Alleinsein.
Also hat sie gelernt,
sich zurückzuziehen.
Sich mit der Natur, mit den Spirits,
mit ihrem inneren Wissen zu verbinden –
dort, wo sie echte Verfügbarkeit fand.

Sie hat gelernt zu hoffen.
Sich in das Potenzial eines Menschen zu verlieben.
Sie hat gelernt, aus Angst festzuhalten.

Und –
wenn heute ein Mensch kommt,
der die Möglichkeit einer echten Verbindung in sich trägt,
dann wird etwas wach.
Eine Sehnsucht.
Eine Welle.
Ein Drängen.

Und gleichzeitig hält ein anderer Teil mich zurück,
beschützt mich,
sammelt mich immer wieder ein,
bis die Welle durchgelaufen ist.

Also sitze ich.
Atme.
Halte.

Ich spüre den Flummi in mir.
Ich spüre die Fäden, die sich sehnen.
Ich spüre das Kind, das einst allein war.
Ich bleibe.
Und etwas beruhigt sich.
Nicht, weil etwas gelöst wäre.
Sondern weil etwas in mir endlich gesehen wird.

Das ist die Wahrheit heute:
Es ist nicht das Außen, das fehlt.
Es ist die alte Wunde,
die sich meldet,
wenn Verbindung möglich wäre.

Und ich bleibe bei mir,
bis wieder Frieden kommt.
Bis wieder diese stille Glückseligkeit auftaucht,
die nicht von Antworten abhängig ist.

Ich kann jetzt sagen:
ich lasse dieses Muster los.
Ich kann sagen:
ich mag dich, aber ich wähle mich.

Und erst dann —
aus dieser Ruhe —
gehe ich wieder in Kontakt.

Und wende mich bewusst jenen Menschen zu, die meinen inneren Frieden stärken. Nicht stören.

Das ist Traumaheilung.

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Eine gemeinsame, körperzentrierte Heilreise für Frauen.
Zur Stabilisierung deines Nervensystems.
Zur Rückverbindung mit dir selbst.
Zurück in deinen Körper. Zurück in deine Wahrheit.

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 sicher – tief – echt

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